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Was sind Leukodystrophien?

Leukodystrophien sind erbliche Stoffwechselkrankheiten der weißen Gehirnsubstanz. Meist sind zunächst gesunde Kinder und Jugendliche, manchmal auch Erwachsene betroffen. Durch die geschädigte weiße Hirnsubstanz können Nervenzellen ihre Signale nicht mehr richtig senden.

Wichtige Fähigkeiten wie Laufen, Sitzen, Greifen, Sehen, Sprechen und Schlucken gehen im Verlauf der Krankheit verloren. Folgen sind Hilflosigkeit und ein früher Tod.

Welche Leukodystrophien gibt es?

Unter dem Begriff Leukodystrophie (LD) werden viele verschiedene erbliche Hirnabbaukrankheiten der weißen Hirnsubstanz zusammengefasst wie z.B. Adrenoleukodystrophie, metachromatische Leukodystrophie, Alexander-Krankheit, Morbus Canavan sowie weitere bekannte und noch ungeklärte Leukodystrophien. Jede einzelne Form ist selten, zusammen sind in Deutschland mehrere hundert Patienten betroffen.

Therapiemöglichkeiten?

Es gibt bislang keine zugelassenen Therapien für Leukodystrophien. Im Vordergrund steht die symptomatische und palliativ-medizinische Versorgung der Patienten. Bei einzelnen Patienten kann der Krankheitsverlauf jedoch mit Hilfe individueller Heilversuche positiv beeinflusst werden.

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